Ostergruß

Liebe Ordensschwestern, liebe Ordensbrüder,
 
nun feiern wir schon zum 2. Mal Ostern unter Corona-Bedingungen.
Über ein Jahr sind wir weitgehend ohne persönliches Miteinander und angewiesen auf Telefonate und die sozialen Medien.
Diese Situation ist für unsere Ordensarbeit zutiefst unbefriedigend.
Um so mehr bin ich dankbar für die vielen „kleinen Kontakte“ untereinander. Sie helfen uns, unser Miteinander zu sichern.
Ich gehe davon aus, dass wir auch in diesem Jahr, zumindest bis zum Herbst, keinen Generalkonvent durchführen können. Die vorsichtige Planung für Juni diesen Jahres habe ich vorsorglich storniert. Vielleicht gelingt es uns im Herbst in kleinerer Form zusammen zu kommen. Wir sollten es, wenn es möglich ist, versuchen.
Lichtblicke geben die Impfmaßnahmen weltweit. Warten wir also ab, wo wir im Sommer stehen.
Trotz alledem wünsche ich uns ein frohes und gesegnetes Osterfest. Ostern ist Neubeginn, Start in ein neues Leben. Vertrauen wir also darauf, dass auch wir in unserer Ordensarbeit in überschaubarer Zeit neu starten können.
 
Mit herzlichen Grüßen
Karl-Heinz Kindervater
Großmeister

Die Osterbotschaft

                                                                  Osterbotschaft

 

Seit 2000 Jahren geht an Ostern eine nahezu unglaubliche Botschaft um die Welt: Jesus, der Gekreuzigte und Begrabene – er lebt. Er ist nicht im Tod geblieben. Das Grab hat ihn nicht festhalten können.
Was die engsten Gefährten Jesu damals nicht für möglich hielten, was viele bis heute bezweifeln: das ist Wirklichkeit geworden, Jesus lebt!
Das feiern wir Christen an Ostern.
Das leere Grab und die Begegnungen mit dem lebendigen Jesus öffnen die Augen und Herzen seiner Freunde für den Glauben an das Menschen-Unmögliche. Das erste Wort des auferstandenen Jesus an seine Jünger lautet: „Schalom“ d.h. „Friede“! Sie sollen seinen österlichen Frieden in die Welt tragen.
Wenn wir Ostern feiern, dann schenkt Jesus Christus auch uns seinen Frieden, damit wir ihn weitergeben; als Christen haben wir die besondere Verantwortung, dass wir uns unermüdlich für den Frieden einsetzen.
Jesus hat durch seine Auferstehung den Tod besiegt und allen, die an ihn glauben, ewiges Leben bei Gott verheißen.
Für uns Christen ist diese Zusage ein Trost, wenn wir um Verstorbene trauern.

Ein frohes und gesegnetes Osterfest !

OB Msgr. PhDr. Ortwin Gebauer
Ordensgeistlicher
Mindelheim 29.03.2021

Osterbrief

Liebe Ordensschwestern, liebe Ordensbrüder, liebe Postulantin,

die Pandemie zwingt uns die alljährlichen, schon Tradition und lieb gewonnenen Termine zu verschieben oder ganz abzusagen.

Nach reiflicher Überlegung und in Absprache mit dem Ordensrat müssen wir heute unsere Jahreshauptversammlung im April leider absagen.

Wir sind derzeit nicht in der Lage, Euch einen neuen Termin zu benennen. Weder ist sichergestellt, dass das Hotel geöffnet hat, noch ob Gruppenveranstaltungen überhaupt erlaubt sind. Außerdem ist das Risiko für uns alle zu hoch und nach meinem Kenntnisstand ist nicht absehbar bis wann alle unsere Mitglieder geimpft sein können.

Vielleicht haben wir Glück und unser Wanderwochenende am 3. Wochenende im September kann stattfinden. Die Reservierung im Hotel "Zum Schwarzen Bären" in Emmersdorf wurde schon im letzten Jahr getätigt.

Bitte merkt Euch diesen Termin schon einmal vor, damit wir vielleicht dann unsere Gemeinschaft wieder ein bisschen aufleben lassen können. Bleibt gesund und gelassen und freut Euch mit uns auf das nächste Wiedersehen - es wird um so schöner.

Bei dieser Gelegenheit wollen wir gleich noch unseren Geburtstagskindern des 1. Quartals gratulieren:

Alles Liebe und Gute zu Eurem Jubeltag.

Jänner:     Wolfram Rosenberger, Monika Trathnigg, Barbara Schwaighofer, Walter Götz und Walther Trathnigg
Februar:    Wendelin Weingärtner, Peter Sixtl und Kurt Sebesta
März:        Margarete Kantuscher, Adolf Marte, Annemarie Marte-Moosbrugger, Gerhard Koska u. Gabriele Tamandl

Viele gehören schon seit 20 Jahren und mehr unserer Ordensgemeinschaft an.

Für die Treue und geleistete Arbeit bedanken wir uns bei:

Dieter Peter, Joachim Huber, Franz Krennmayer, Anneliese Marte-Moosbrugger, Adolf Marte, Norbert Auzinger, Wolfram Rosenberger und Barbara Lang.

Der Ordensrat wünscht Euch allen ein gesegnetes Osterfest.

Für den Ordensrat der Komturei Österreich-Alpenregion
OB Joachim Huber

Corona ist in aller Munde
drum gibt es keine Feierstunde
zum Osterfest,
nicht in der Kirche, nicht zu Hause,
auch die Freunde haben Pause.
Kein Osternest!
Jedoch die Hoffnung bleibt,
denn Pfingsten ist nicht weit.
Erlöst der "Heilige Geist" uns von den Plagen,
gerade weil wir seinen Namen tragen? 

Ein Weg zum Glauben an den Auferstandenen

Geistliches Wort zu Ostern

In dem längsten und schönsten Osterevangelium ( Lk 24, 13 – 35 ) zeichnet Lukas den Weg zweier Jünger, in denen jeder Hörer oder Leser sich leicht wiedererkennt. Die beiden Männer hatten ihre Hoffnung auf Jesus  gesetzt. Durch seinen Tod scheint diese Zunichte gemacht.  Die Nachricht einiger Frauen über das leere Grab halten sie „für ein Geschwätz “. Traurig verlassen sie Jerusalem nach dem Paschafest. Sie sind von der bitteren Erfahrung so befangen, dass sie Jesus nicht erkennen. Sie begreifen auch nicht, als Jesus ihre Fragen beantwortet, indem er ihnen unterwegs den Sinn der Heiligen Schrift  Israels auslegt. „Musste nicht der Messias all das leiden und so in seine Herrlichkeit eingehen?“ Weil sie sich aber irgendwie von dem Unbekannten verstanden fühlten und seine Nähe als Trost empfinden, bitten sie ihn am Abend, doch bei ihnen zu bleiben.

Als dieser ihnen „ das  Brot bricht“ – eine urkirchliche  Bezeichnung für das eucharistische Mahl – da werden ihre Augen geöffnet, so  dass sie ihn erkennen.  Dann sehen sie ihn nicht mehr. Sofort kehren sie nach Jerusalem zurück und erzählen ihren Gefährten, was sie erfahren durften.

Viele lesen diese Geschichte heute unter dem Gesichtspunkt: Wie ist das damals eigentlich gewesen? Dadurch verstellen sie sich das Verständnis für dieses Evangelium. Denn Lukas , wie auch späteren Malern, geht es hier  nicht um historische Berichterstattung im Sinne der Geschichtsforschung; er schildert vielmehr anschaulich die Begegnung mit dem Auferstandenen seinen Vorstellungen gemäß.

Auf diese Weise  zeigt er dem Hörer  (bei der Verkündigung im Gottesdienst) und dem Leser  einen Weg zum Glauben. Er lädt ihn ein, wie die Jünger seine Fragen und Zweifel Jesus vorzulegen, sich von Christus –    in der Kirche – die Bibel deuten und schließlich beim  „ Brotbrechen “ , dem  eucharistischen Mahl, in der Gemeinschaft der Christen den vollen Glauben an den Auferstandenen schenken zu lassen.


Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest !

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