Wandertag Komturei Österreich-Alpenregion

Bericht
über den
Wandertag der Komturei Österreich-Alpenregion
vom 26. - 28. April 2019

Bereits kurz nach Ostern trafen die ersten Komtureimitglieder in unserem Domizil – bei unserer
Ordensschwester Midi Pircher im Hötel Rössl in Rabland in Südtirol – ein.
Am Freitag, den 26. April, marschierten wir nach dem Frühstück zum Bahnhof. Mit dem „Vinschgau-
Express“ fuhren wir nach Eyrs. Von dort ging es per pedes von ca. 850 m bis fast 1.000 m hoch zum
Schloß Tschenglsburg.

Vom Wirt Karl Perfler konnten wir viel geschichtliches über das aus dem 13. Jahrhundert stammende
Schloß erfahren. Bei einer Führung durch das Schloß informierte er uns auch über seine Ideen und
Visionen. So außergewöhnblich wie der Karl, so außergewöhnlich waren auch die uns kredenzten
Speisen – aber vorzüglich.

Der Rückweg zum Bahnhof Eyrs gestaltete sich leichter – da bergab und man konnte erneut die
herrliche Apfelblüte bestaunen. Um 16:00 Uhr trafen wir wieder beim Rössl ein und konnten den
Nachmittag frei gestalten.

Das offizielle Programm begann dann am Abend mit einem Sektempfang. Das Abendessen wurde
dann in der Dorfstube eingenommen und zog sich in geselliger Runde bis weit nach Mitternacht.
Am Samstagmorgen fuhren wir mit 2 Grossraumtaxis zu der höchstgelegenen Benediktinerabtei
Europas – dem Kloster Marienberg über dem Dorf Burgeis in 1.350 m Höhe. Nach der Besichtigung
der Kirche und der Ausstellung hatte man die Gelegenheit im Klosterladen sich mit Souvenirs
einzudecken.

Die Fahrt führte uns zurück nach Mals. Hier wurde wieder gewandert. Zum Mittagessen kehrten wir
beim Michlwirt ein.
Weiter ging die Fahrt nach Glurns, der kleinsten Stadt Südtirols mit circa 900 Einwohnern. Ein
besonderes Merkmal der Stadt sind ihre vollständig erhaltenen Stadtmauern. Die Stadtbesichtigung
wurde zu Fuß ausgetragen.

Der anstrengende Tag endete mit der Rückfahrt zum Hotel, dem Abendessen und dem gemütlichen
Ausklang.
Am Sonntag war für die meisten Teilnehmer die Rückreise angesagt.

Rheinstetten, den 9. Mai 2019
gez. Joachim Huber
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Die Botschaft von Pfingsten

von Monsignore Ortwin Gebauer

Es ist die frohe und befreiende Botschaft des Evangeliums von Pfingsten, dass Jesus Christus uns nach seiner Auferstehung den Heiligen Geist, der allein unsere Herzen ganz erfüllen kann, geschenkt hat. Dieser Heilige Geist, den wir in der Taufe empfangen haben, ist überall dort am Werk, wo Menschen ausbrechen aus ihrem Egoismus, wo Verfeindete ihr Schweigen brechen, wieder miteinander reden und sich wieder die Hand reichen. Gottes Heiliger Geist ist am Werk, wo zwischen verfeindeten Völkern oder ethnischen Gruppen wieder Frieden möglich wird, wo Krisen in Ehen und Familien überwunden werden. Er ist am Werk, wo einer aus einem nur um sich selbst kreisenden Leben aufwacht, sich für eine große Sache begeistert und sich für seine Mitmenschen engagiert.
Gottes Geist ist lebendig, wo Menschen, die lange Zeit gedankenlos und orientierungslos dahingelebt haben, auf einmal beginnen, nach der Wahrheit und dem tieferen Sinn des Lebens zu  suchen,  oder einer, der vielleicht jahrzehntelang meinte, ohne Gott und Kirche auszukommen, plötzlich Gott in seinem Leben wiederfindet, sich bekehrt und ein neues Leben anfängt.
Wir wollen nicht nachlassen,  diesen Geist – besonders am Pfingstfest – zu bitten, dass er  uns darin stärkt und dazu befähigt, dass wir uns für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen, den Egoismus überwinden und die Nächstenliebe praktizieren.
„Komm, Heiliger Geist! Aus dir strömt Leben, Licht und Glut; u gibst uns Schwachen Kraft und Mut !“

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