Herzlichen Glückwunsch zum 70. Geburtstag

Unser Großmeister S. E. OB Karl-Heinz Kindervater feiert seinen 70. Geburtstag. Trotz der Corona-Beschränkungen ließen es sich die Ordensbrüder, Ordensschwestern und Freunde der Komturei Thüringen nicht nehmen, ihrem Großmeister mit "Abstand" zum Geburtstag zu gratulieren und damit einem Menschen die Ehre zu erweisen, der für ritterliche Tugenden, das freundschaftliche und völkerverbindende Miteinander, Humanität und Verlässlichkeit steht.

Lieber Karl-Heinz, wir wünschen Dir ein gesundes, glückliches und erfülltes Leben, noch viele gemeinsame Jahre in unserer ritterlichen Gemeinschaft und Gottes Segen.

OD Hannelore Moos
Komturin von Thüringen



Das Christsein in und nach der Corona - Pandemie

Trotz der schweren Krise wurde Ostern nicht abgesagt. Freilich mussten wir heuer das höchste Fest der Christen unter ganz anderen Umständen begehen. Es schmerzt sehr, dass die Gottesdienste in den Kirchen ohne sichtbare Anwesenheit der Gemeinde gefeiert werden müssen. Allerdings gibt es - nicht nur an den Osterfeier-tagen - ein großes Angebot an Gottesdienstübertragungen in Rundfunk und Fernsehen. In vielen Familien wurden Hausgottesdienste gefeiert.

Ostern, das 50 Tage bis Pfingsten dauert, will Hoffnung schenken. Gott ist ein "Freund des Lebens". Er will nicht unseren Untergang, sondern dass wir mit ihm und durch ihn und in ihm leben. Diesen österlichen Glauben dürfen wir uns gerade in Krisen-zeiten nicht nehmen lassen. Denn das Vertrauen auf Gott macht uns stark.  Es stärkt uns im Miteinander- und Füreinander-Dasein. Es ist eine Kraftquelle, die uns über uns hinauswachsen lässt. Beim Osterspaziergang - allein oder mit der Familie -, der trotz der Ausgangsbeschränkungen erlaubt war, konnten wir uns an der Schönheit der zum Leben erwachten und aufblühenden Natur erfreuen, die auf unseren Schöpfer hin-weist, die Quelle des Lebens. In einem "Gebet in schwerer Zeit" heißt es:

"Du schenkst uns Hoffnung und Trost in dieser schweren Zeit. Angesichts der weltweiten Verbreitung von Krankheit, Not und Tod bitten wir Dich: 

Lass nicht zu, dass Unsicherheit und Angst uns lähmen. Sei uns nah in der Kraft des Heiligen Geistes. Lass uns besonnen und verantwortungsvoll handeln und uns gegenseitig schützen. Schenke uns Gelassenheit und die Bereitschaft, einander zu helfen und beizustehen. Sei mit allen, die politische Verantwortung tragen. Sei mit allen, die gefährdete und kranke Menschen begleiten und medizinisch versorgen.

Lass uns erfinderisch sein in der Sorge füreinander und schenke uns Mut zu Solidarität und Achtsamkeit. Gütiger Gott, steh und bei in dieser Zeit, stärke, ermutige und segne uns. Amen."

Die an der Corona - Erkrankung Verstorbenen empfehlen wir der Barmherzigkeit unseres auferstandenen Herrn, der die Macht des Todes überwunden und der uns verheißen hat: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist."

Möge das Licht des Ostermorgens - das Lamm Christi - hineinstrahlen in die Dunkelheit dieser Zeit und unsere Herzen erhellen. Sein Licht ist stärker als die Dunkelheit.

Es ist sicher noch zu früh, um Erfahrungen aus dieser Krisenzeit zu deuten. Wir spüren aber schon, dass diese Krise deutliche Spuren hinterlassen wird, die für einen gläubigen Menschen auch eine geistlich-religiöse Dimension haben. Papst Franziskus hat in seinem Gebet auf dem menschenleeren Petersplatz am 27. März 2020 gebetet: "Herr, Du rufst uns auf, diese Zeit als eine Zeit der Entscheidungen zu nutzen. Wir sollten entscheiden, was wirklich zählt und was vergänglich ist. Es ist Zeit, das Notwendige von dem zu unterscheiden, was nicht notwendig ist. Es ist Zeit, den Kurs des Lebens wieder neu auf Dich, Herr, und auf die Mitmenschen auszurichten."

Ich wünsche uns allen, dass wir gut durch diese Krise kommen, heil an Seele und Leib, aber auch mit einem neuen Blick auf die Welt und unser Leben. Möge uns der Glaube an den auferstandenen Herrn Orientierung und Kraft, Halt und Hoffnung in der Krise schenken.

Gott ist bei uns. Sein Segen ermutige, stärke und schütze uns alle!


Msgr. Ortwin Gebauer 

Gedanken zur Corona Pandemie

Liebe Ordensschwestern, liebe Ordensbrüder, liebe Freunde unserer Gemeinschaft,

Corona hat es geschafft - was kein Wissenschaftler vorhergesehen, kein Schriftsteller je erdacht hat, ist eingetreten. Die Welt ist aus den Angeln gehoben.

Kein Krieg hat es vermocht, nein, ein kleines Virus zwingt die ganze Menschheit innezuhalten. Jegliche Begegnung zwischen Menschen ist unterbrochen, das gesellschaftliche Leben steht still. Wir sind in die eigenen vier Wände verbannt. Die Wirtschaft liegt mit unabsehbaren Folgen am Boden, die medizinische Versorgung hat mancherorts ihre Leistungsgrenzen erheblich überschritten - und das alles weltweit.

Wie lange wird es dauern, bis alles vorbei ist? Was kommt alles noch auf uns zu? Wir haben keine Antwort.

Was können wir tun?

Wir können zunächst einmal alles tun, was eine Ausbreitung des Virus verhindert und dann solidarisches Miteinander über Verwandtschafts- und Freundesgrenzen hinaus üben. Insbesondere unsere alten und alleinstehenden Mitmenschen freuen sich über einen Anruf und ein gutes Wort.

Es ist Fastenzeit, Zeit des Nachdenkens über das, was in unserem Leben wirklich wichtig ist. Der gegenwärtig notwendige Verzicht auf vieles, was uns unverzichtbar erschien, lässt uns mit neuen Einsichten diese Fragen beantworten.

Was trägt unser Leben wirklich? Jeder muss seine Antwort finden.

Die Corona - Krise wird uns alle verändern. Ich hoffe, wir gehen danach anders, achtsamer, miteinander um.
In wenigen Wochen werden wir Ostern feiern, aller Voraussicht nach nicht in unseren Kirchen, sondern zu Hause. Über alle gegenwärtigen Beschwernisse hinaus, die Osterbotschaft bleibt: Gott sagt Ja zum Leben, Gott sagt Ja zu jedem Einzelnen von uns.

Darauf dürfen wir vertrauen, um diese Gewissheit dürfen wir beten, daraus können wir Mut und Kraft für die Zukunft schöpfen.

Bleibt alle behütet.

Euer
Karl-Heinz Kindervater
Großmeister

Absage Jahreshauptsoirée

Liebe Ordensschwestern, liebe Ordensbrüder,
Liebe Freunde unseres Ordens,

die weltweiten Auswirkungen der Corona-Pandemie machen es erforderlich, unsere geplanten und bereits vollständig vorbereiteten Veranstaltungen abzusagen.

Nach Abstimmung mit dem Ordenskapitel hat die Ordensregierung beschlossen, die Sitzung des Kapitelrates am 27./28. März 2020 auf Burg Dreis und die Jahreshauptsoirée mit Generalkonvent und Ballabend am 22./23. Mai 2020 in Erfurt zu verschieben.

Wir hoffen, dass das Ordenskapitel im November/Dezember 2020, die Jahreshauptsoirée am 1. Wochenende im Juni 2021 stattfinden können.

Mit ordensbrüderlichen Grüßen

Karl-Heinz Kindervater
Großmeister

Neujahrsempfang der Komturei Österreich-Alpenregion

Auch heuer verlief der traditionelle Neujahrsempfang der Komturei Österreich-Alpenregion vom 10.-12. Jänner am Lärchenhof in Erpfendorf bei Ordensbruder Martin Unterrainer mit Ordensfreunden aus Deutschland, Niederlanden und der Schweiz überaus erfolgreich und harmonisch.
Vor dem gemeinsamen Abendessen am Freitag stand der Glühweinempfang auf der Terrasse auf dem Programm.
Am Morgen des Samstags wurden in der Generalversammlung Neuwahlen des Ordensrates mit folgendem Ergebnis abgehalten:
Komturin: Monika Trathnigg
Vize-Komture: Franz Pistoja und Peter Sixtl
Schatzmeisterin: Karen Koppensteiner
Ordensnotar: Joachim Huber
Nach dem Besuch der interaktiven "Glockenwelt-Ausstellung" im Biatron in Waidring am Nachmittag, stieß man abends beim Sektempfang auf ein erfolgreiches neues Jahr an.
Gebührenden Applaus gab es für die neu in den Orden aufgenommene Maria Huber sowie die neue Postulantin, die Tiroler Landtagsabgeordnete Barbara Schwaighofer.
Danach überreichte die Komturin mit ihren beiden Vize-Komture einen Spendenscheck in Höhe von jeweils 1.000,-- Euro an die Kirchdorfer Kinderkrippe "Glückskäfer" sowie an das Kinderhospiz "Sterntalerhof", in dem schwerkranke Kinder Kraft tanken können.
Großen Anklang fand auch der äußerst interessante Vortrag der Historikerin Dr. Isabelle Brandauer über das Jubiläumsjahr "500 Jahre Kaiser Maximilian".
Applaus gab es aber auch für das Innsbrucker Musikduo "Urschrei" (Claudia und Andreas). Zu ihren feinen Klängen ließ man sich die Köstlichkeiten aus den heimischen Töpfen schmecken und bei angeregten Gesprächen fand der gelungene Festabend an der Lärchenhof-Hotelbar noch einen gemütlichen Ausklang.


Von links: Vize-Komtur MR Dr. Franz Pistoja, Komturin Monika Trathnigg, Vize-Komtur Peter Sixtl, Glückskäfer-Obmann Mario Gaugg, Lärchenhof-Inhaber Martin Unterrainer

Rheinstetten, den 23.01.2020
Joachim Huber

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