50 Jahre Cordon Bleu du Saint Esprit e.V.

Vom 14. Bis 16.06.2019 feierte unsere Ordensgemeinschaft mit ihren Ordensmitgliedern, Gästen befreundeter Orden und Freunden ihr 50-jähriges Jubiläum. Die Residenzstadt Gotha bot dafür das würde Ambiente. Die Feierlichkeiten begannen mit dem Besuch des Herzoglichen Museums. Der Oberbürgermeister der Stadt Gotha, Herr Knut Kreuch, erwies uns durch seine persönliche Begrüßung eine besondere Ehre.



Der anschließende Besuch des Museums, des historischen Ekhof-Theaters, der feierliche Gottesdienst in der Schlosskirche und der Festakt im Festsaal des Schlosses Friedensstein wurden für alle zu unvergesslichen Erlebnissen.
Dies traf besonders auf die beiden neuen Mitglieder aus den USA zu, die im Rahmen der Investitur aufgenommen werden konnten.



Nach dem Festgottesdienst übergaben wir Herrn Superindendenten Witting Spenden zu je 1000 € für das Sozialprojekt LIORA und den ökumenischen Jugendchor.



Viele unserer Gäste, die das Schloss und Gotha zum ersten Mal erlebten, zeigten sich von der Geschichtsträchtigkeit der Stätte und dem baulichen Ensemble sehr beeindruckt. Während der Tage unserer Jahreshauptsoirée blieb genügend Zeit, interessante Gespräche zu führen, die angenehme Atmosphäre zu genießen und Freundschaften zu vertiefen. Es erfüllt uns mitbesonderer Freude, dass wir zu unserem Jubiläum unsere Ordensmitglieder und Gäste aus Österreich, Belgien, Deutschland, der Niederlande und der USA begrüßen konnten.



Komm herab, Heiliger Geist !

„Hier herrscht ein guter Geist“,  sagen wir oft, wenn die Stimmung und die Atmosphäre gut  und harmonisch sind. Uns Christen wird an Pfingsten ein ganz besonders   „ guter Geist“ geschenkt, der Heilige Geist.

Der Heilige Geist, die von Gott geschenkte Gabe, ist die  Kraft und Energie,  die uns belebt und antreibt, Gutes zu tun, und die gegenseitiges Verstehen, Frieden  und Achtung  vor der Würde eines jeden Menschen ermöglicht. Er  stärkt in Bedrängnis, Christenverfolgung, Leiden und Krankheit und tröstet in der Trauer.

An Pfingsten feiern wir die Vollendung von Ostern: Gottes Liebe hat sich in der Auferstehung Jesu als mächtig erwiesen. Durch die Taufe sind wir mit Christus verbunden und hinein genommen in das neue Leben . Sein Geist ist uns gegeben, damit wir in der Welt die Liebe Gottes sichtbar  machen. Dafür beschenkt er jeden  und  jede  von uns mit seinen vielfältigen Gaben.

„Komm herab, du Heiliger Geist, der die finstere Nacht zerreißt; strahle Licht in diese Welt; komm, der  jedes Herz  erhellt !“
 
Ihnen allen wünsche ich frohe und gnadenreiche Pfingsten !

Wandertag Komturei Österreich-Alpenregion

Bericht
über den
Wandertag der Komturei Österreich-Alpenregion
vom 26. - 28. April 2019

Bereits kurz nach Ostern trafen die ersten Komtureimitglieder in unserem Domizil – bei unserer
Ordensschwester Midi Pircher im Hötel Rössl in Rabland in Südtirol – ein.
Am Freitag, den 26. April, marschierten wir nach dem Frühstück zum Bahnhof. Mit dem „Vinschgau-
Express“ fuhren wir nach Eyrs. Von dort ging es per pedes von ca. 850 m bis fast 1.000 m hoch zum
Schloß Tschenglsburg.

Vom Wirt Karl Perfler konnten wir viel geschichtliches über das aus dem 13. Jahrhundert stammende
Schloß erfahren. Bei einer Führung durch das Schloß informierte er uns auch über seine Ideen und
Visionen. So außergewöhnblich wie der Karl, so außergewöhnlich waren auch die uns kredenzten
Speisen – aber vorzüglich.

Der Rückweg zum Bahnhof Eyrs gestaltete sich leichter – da bergab und man konnte erneut die
herrliche Apfelblüte bestaunen. Um 16:00 Uhr trafen wir wieder beim Rössl ein und konnten den
Nachmittag frei gestalten.

Das offizielle Programm begann dann am Abend mit einem Sektempfang. Das Abendessen wurde
dann in der Dorfstube eingenommen und zog sich in geselliger Runde bis weit nach Mitternacht.
Am Samstagmorgen fuhren wir mit 2 Grossraumtaxis zu der höchstgelegenen Benediktinerabtei
Europas – dem Kloster Marienberg über dem Dorf Burgeis in 1.350 m Höhe. Nach der Besichtigung
der Kirche und der Ausstellung hatte man die Gelegenheit im Klosterladen sich mit Souvenirs
einzudecken.

Die Fahrt führte uns zurück nach Mals. Hier wurde wieder gewandert. Zum Mittagessen kehrten wir
beim Michlwirt ein.
Weiter ging die Fahrt nach Glurns, der kleinsten Stadt Südtirols mit circa 900 Einwohnern. Ein
besonderes Merkmal der Stadt sind ihre vollständig erhaltenen Stadtmauern. Die Stadtbesichtigung
wurde zu Fuß ausgetragen.

Der anstrengende Tag endete mit der Rückfahrt zum Hotel, dem Abendessen und dem gemütlichen
Ausklang.
Am Sonntag war für die meisten Teilnehmer die Rückreise angesagt.

Rheinstetten, den 9. Mai 2019
gez. Joachim Huber

Sitzung des Ordenskapitels 2019 in Olching

Gröbenzell, den 10.04.2019

 

Sitzung des Ordenskapitels 2019

 

 
Auch in diesem Jahr tagte wieder das Ordenskapitel. Diesmal kamen die Ordensregierung, die Komture / Vizekomture aus den Niederlanden, Österreich, USA, Deutschland, Rheinland und Thüringen, sowie die berufenen Kapitelräte zu ihrer Sitzung vom 29. bis 31.März im Hotel Schiller in Olching bei München zusammen.
 

Wichtige Punkte der Arbeitssitzung waren:

 

-         die Vorbereitung des Generalkonvents 2019, der diesmal vom 14. bis 16. Juni in Gotha stattfinden und an             dem das 50jährige Ordensjubiläum gefeiert wird

-         Anpassungen in unserer Ordenssatzung und Vorbereitung für einen Beschluss in Gotha

-         Intensivierung der Zusammenarbeit in den Komtureien

-         Ausbau der Aktivitäten der Komturei USA

-         Allgemein Organisatorisches

 

Das Arbeitstreffen war von einem guten, ordensbrüderlichen Miteinander und dem Bestreben geprägt, den Orden in seiner jetzigen Ausbreitung zu festigen und für die Gemeinschaft die gemeinsamen Ziele festzulegen, die in den nächsten Jahren gemeinsam erreicht werden sollen. Hierüber wird der Großmeister auf dem Generalkonvent entsprechend berichten. Das Protokoll ist im Amtsträgerbereich eingestellt.

 

 

Thomas H. Eichler

Komtur und

Mitglied der Ordensregierung

Die Osterbotschaft

Ostern – das ist der Inbegriff der Freude, der Hoffnung, des neuen Lebens! Christus, ist wahrhaft von den Toten erstanden ! Halleluja !

Als Zeugin des auferstandenen Herrn begegnet uns im Evangelium nach Johannes an erster Stelle Maria von Magdala. Sie begab sich in aller Frühe zum Grab Jesu und war überrascht, dass der Stein weggenommen worden war. Sie stellte aber jetzt gleich eigene Nachforschungen an, sondern begab sich zu den Simon Petrus und Johannes, um vom leeren Grab zu informieren. Ihre Vermutung war: „ Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen.“ (Joh 20,2) Wo war der Leichnam Jesu zu finden ?

Jetzt war es Aufgabe dieser beiden Apostel, dies zu verifizieren. Tatsachsächlich fanden sie beim Grab Jesu alles so, wie es Maria von Magdala gesagt hatte. Petrus trat als erster in die Grabkammer ein ; das Grab war leer. Bemerkenswert war aber ein wichtiges Indiz: Die Leinenbinden, mit denen der Leichnam Jesu eingewickelt worden war, lagen getrennt vom Schweißtuch; dieses wiederum lag dort zusammengebunden. Es gab also Zeichen bewusst herbeigeführter Ordnung. Wenn jemand den Leichnam Jesu gestohlen hätte, dann hätte sich der Dieb sicher nicht die Mühe gemacht, das Grab in dieser Weise zu hinterlassen. Wo aber war der Leichnam Jesu jetzt? Diese Frage stellten sich auch die beiden Apostel, obwohl es vom Jünger, den Jesus liebte, heißt: „ Er sah und glaubte.“ (Joh 20,8)

Die darauffolgenden Ereignisse stellten alle menschlichen Vermutungen und Einschätzungen auf den Kopf. Denn Maria von Magdala wurde von Sehnsucht und Traurigkeit zugleich bewegt, beim Grab zu bleiben Sie beugte sich in die Grabkammer hinein und sah zwei Engel in weißen Gewändern dort sitzen, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte. Wenig später begegnete sie Jesus, erkannte ihn aber zunächst nicht. Sie meinte, es sei der Gärtner. Erst als Jesus sie mit ihrem Namen „Maria“ rief, erkannte sie den Meister („Rabbuni“). Sie wurde nun vom Herrn selber zu den Aposteln gesandt, um ihnen die frohe Botschaft der Auferstehung zu verkünden. Ihr eigenes Leben und das der Jünger würde sich von jetzt an grundlegend ändern! Denn nichts mehr war so wie zuvor. Das Leben hatte den Tod besiegt. Die Macht der rettenden Liebe Gottes zeigte sich in der Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

In der Gemeinschaft mit Jesus wird uns das ewige Leben geschenkt! Wir sind erlöst und befreit; das Böse und der Tod können uns auf Dauer nichts anhaben. Im Brief des Apostels Paulus an die Kolosser werden daher die Christen aufgefordert, ihr Herz zum Himmel zu erheben. Denn nicht mehr die irdischen Güter und Verheißungen sind maßgebend, sondern das Leben in Herrlichkeit, das wir als Glaubende von Jesus Christus empfangen werden.

Ja, gewiss: Das ist ein hoher Anspruch für unser Leben und zugleich eine wunderbare Verheißung. Ostern als Hochfest der Auferstehung Jesu ist eine Einladung an uns alle, den Lebensweg in Einheit mit ihm zu gehen. Er führt uns durch sein heiliges Kreuz und Leiden zur Herrlichkeit der Vollendung, zur Teilnahme an seiner Auferstehung.

„ Lasst uns das Leben feiern!

Denn: Das Licht hat die Nacht überwunden.

Die Freude hat die Traurigkeit verjagt.

Die Liebe war stärker als der Hass.

Das Leben hat den Tod besiegt. „

(Gisela Baltes)

Allen frohe und gesegnete Ostern !

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