Wandertag am 19. Sept. 2020

Die Komturei Österreich-Alpenregion lies es sich nicht nehmen und veranstaltete trotz Corona auch heuer ihren schon traditionellen Wandertag. 
Ausgangspunkt war in diesem Jahr das nahe Innsbruck gelegene Dorf Aldrans. Die meisten der ortsfremden angemeldeten Teilnehmer sind bereits am Freitag angereist. Einige haben wegen Corona kurzfristig abgesagt, andere sind spontan hinzu gestoßen.
Beim gemeinsamen Abendessen mit den Innsbruckern wurde festgelegt, dass man sich am Samstagvormittag um 10:00 Uhr zur Abfahrt beim Hotel Aldranser Hof einfindet.
Mit mehreren Autos fuhr die Truppe auf der alten romantischen aber engen Römerstrasse ca. 1 Stunde nach Kasern am Ende des Schmirntales.
12 tapfere Wanderer machten sich dann 2 Stunden lang bei sengender Sonne auf einen Rundweg um gegen 13:00 Uhr erschöpft aber frohen Mutes bei der Almhütte anzukommen. Die Jause und das erfrischende kühle Nass wurden in vollen Zügen genossen. 
Danach ging es wieder zurück nach Aldrans. Nach dem gemeinsamen Abendessen war das grosse Scheiden bis zum nächsten Wiedersehen angesagt - die Innsbrucker gingen nach Hause, die anderen ins Hotel, von wo aus sie am Sonntagmorgen die Heimreise antraten.

Rheinstetten, den 22.09.2020
Joachim Huber
(Ordensnotar der Komturei Österreich Alpenregion)

 

Herzlichen Glückwunsch

Wir gratulieren unserem Ordensgeistlichen, Monsignore Ortwin Gebauer, sehr herzlich zu seinem 40-jährigen Priesterjubiläum, welches er in diesem Jahr gefeiert hat. Wir verbinden damit unseren Dank für sein priesterliches Wirken in unserem Orden. Sein geistliches Wort und seine Predigten geben uns Richtschnur für unser Leben und regen zum Nachdenken an. Sein fröhliches und ausgleichendes Wesen ist ein Gewinn für unsere Gemeinschaft.

Peter Moos im Namen des Kapitelrates
Erfurt, 16.09.2020

OS Beate Buttler stellt in Erfurt aus




Komturei Thüringen besucht Vernissage in der Michaeliskirche

Zum dritten Mal stellt unsere Ordensschwester Beate Buttler aus der Komturei Rheinland ihre Werke in der Michaeliskirche in Erfurt aus. Diesmal stehen ihre Bilder unter dem Motto: "Von guten Mächten...". Der Bezug zum geistlichen Gedicht des evangelischen Theologen und NS-Widerstandskämpfers, Dietrich Bonhoeffer, welches mit dem Vers endet: "Von guten Mächten wunderbar geborgen..." durchzieht die vielseitigen Arbeiten. Im Spannungsfeld von Farben und Form, von Abstraktion und Gegenständlichkeit spiegeln sich Stimmungen und Gefühle in auf Bilder gebannten Augenblicken wider.
Die von unserem Großmeister Karl-Heinz Kindervater geleitete musikalische Vesper am späten Samstagnachmittag bot dazu eine sehr gelungene Einstimmung.


                                    

Auch ein Bild zum aktuellen Corona - Thema ist hier zu finden. Die Ausstellung kann noch bis zum 29.09.2020 besucht werden.

OD Hannelore Moos
Komturin von Thüringen
05.09.2020

Herzlichen Glückwunsch zum 70. Geburtstag

Unser Großmeister S. E. OB Karl-Heinz Kindervater feiert seinen 70. Geburtstag. Trotz der Corona-Beschränkungen ließen es sich die Ordensbrüder, Ordensschwestern und Freunde der Komturei Thüringen nicht nehmen, ihrem Großmeister mit "Abstand" zum Geburtstag zu gratulieren und damit einem Menschen die Ehre zu erweisen, der für ritterliche Tugenden, das freundschaftliche und völkerverbindende Miteinander, Humanität und Verlässlichkeit steht.

Lieber Karl-Heinz, wir wünschen Dir ein gesundes, glückliches und erfülltes Leben, noch viele gemeinsame Jahre in unserer ritterlichen Gemeinschaft und Gottes Segen.

OD Hannelore Moos
Komturin von Thüringen



Das Christsein in und nach der Corona - Pandemie

Trotz der schweren Krise wurde Ostern nicht abgesagt. Freilich mussten wir heuer das höchste Fest der Christen unter ganz anderen Umständen begehen. Es schmerzt sehr, dass die Gottesdienste in den Kirchen ohne sichtbare Anwesenheit der Gemeinde gefeiert werden müssen. Allerdings gibt es - nicht nur an den Osterfeier-tagen - ein großes Angebot an Gottesdienstübertragungen in Rundfunk und Fernsehen. In vielen Familien wurden Hausgottesdienste gefeiert.

Ostern, das 50 Tage bis Pfingsten dauert, will Hoffnung schenken. Gott ist ein "Freund des Lebens". Er will nicht unseren Untergang, sondern dass wir mit ihm und durch ihn und in ihm leben. Diesen österlichen Glauben dürfen wir uns gerade in Krisen-zeiten nicht nehmen lassen. Denn das Vertrauen auf Gott macht uns stark.  Es stärkt uns im Miteinander- und Füreinander-Dasein. Es ist eine Kraftquelle, die uns über uns hinauswachsen lässt. Beim Osterspaziergang - allein oder mit der Familie -, der trotz der Ausgangsbeschränkungen erlaubt war, konnten wir uns an der Schönheit der zum Leben erwachten und aufblühenden Natur erfreuen, die auf unseren Schöpfer hin-weist, die Quelle des Lebens. In einem "Gebet in schwerer Zeit" heißt es:

"Du schenkst uns Hoffnung und Trost in dieser schweren Zeit. Angesichts der weltweiten Verbreitung von Krankheit, Not und Tod bitten wir Dich: 

Lass nicht zu, dass Unsicherheit und Angst uns lähmen. Sei uns nah in der Kraft des Heiligen Geistes. Lass uns besonnen und verantwortungsvoll handeln und uns gegenseitig schützen. Schenke uns Gelassenheit und die Bereitschaft, einander zu helfen und beizustehen. Sei mit allen, die politische Verantwortung tragen. Sei mit allen, die gefährdete und kranke Menschen begleiten und medizinisch versorgen.

Lass uns erfinderisch sein in der Sorge füreinander und schenke uns Mut zu Solidarität und Achtsamkeit. Gütiger Gott, steh und bei in dieser Zeit, stärke, ermutige und segne uns. Amen."

Die an der Corona - Erkrankung Verstorbenen empfehlen wir der Barmherzigkeit unseres auferstandenen Herrn, der die Macht des Todes überwunden und der uns verheißen hat: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist."

Möge das Licht des Ostermorgens - das Lamm Christi - hineinstrahlen in die Dunkelheit dieser Zeit und unsere Herzen erhellen. Sein Licht ist stärker als die Dunkelheit.

Es ist sicher noch zu früh, um Erfahrungen aus dieser Krisenzeit zu deuten. Wir spüren aber schon, dass diese Krise deutliche Spuren hinterlassen wird, die für einen gläubigen Menschen auch eine geistlich-religiöse Dimension haben. Papst Franziskus hat in seinem Gebet auf dem menschenleeren Petersplatz am 27. März 2020 gebetet: "Herr, Du rufst uns auf, diese Zeit als eine Zeit der Entscheidungen zu nutzen. Wir sollten entscheiden, was wirklich zählt und was vergänglich ist. Es ist Zeit, das Notwendige von dem zu unterscheiden, was nicht notwendig ist. Es ist Zeit, den Kurs des Lebens wieder neu auf Dich, Herr, und auf die Mitmenschen auszurichten."

Ich wünsche uns allen, dass wir gut durch diese Krise kommen, heil an Seele und Leib, aber auch mit einem neuen Blick auf die Welt und unser Leben. Möge uns der Glaube an den auferstandenen Herrn Orientierung und Kraft, Halt und Hoffnung in der Krise schenken.

Gott ist bei uns. Sein Segen ermutige, stärke und schütze uns alle!


Msgr. Ortwin Gebauer 

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