Osterbrief

Liebe Ordensschwestern, liebe Ordensbrüder, liebe Postulantin,

die Pandemie zwingt uns die alljährlichen, schon Tradition und lieb gewonnenen Termine zu verschieben oder ganz abzusagen.

Nach reiflicher Überlegung und in Absprache mit dem Ordensrat müssen wir heute unsere Jahreshauptversammlung im April leider absagen.

Wir sind derzeit nicht in der Lage, Euch einen neuen Termin zu benennen. Weder ist sichergestellt, dass das Hotel geöffnet hat, noch ob Gruppenveranstaltungen überhaupt erlaubt sind. Außerdem ist das Risiko für uns alle zu hoch und nach meinem Kenntnisstand ist nicht absehbar bis wann alle unsere Mitglieder geimpft sein können.

Vielleicht haben wir Glück und unser Wanderwochenende am 3. Wochenende im September kann stattfinden. Die Reservierung im Hotel "Zum Schwarzen Bären" in Emmersdorf wurde schon im letzten Jahr getätigt.

Bitte merkt Euch diesen Termin schon einmal vor, damit wir vielleicht dann unsere Gemeinschaft wieder ein bisschen aufleben lassen können. Bleibt gesund und gelassen und freut Euch mit uns auf das nächste Wiedersehen - es wird um so schöner.

Bei dieser Gelegenheit wollen wir gleich noch unseren Geburtstagskindern des 1. Quartals gratulieren:

Alles Liebe und Gute zu Eurem Jubeltag.

Jänner:     Wolfram Rosenberger, Monika Trathnigg, Barbara Schwaighofer, Walter Götz und Walther Trathnigg
Februar:    Wendelin Weingärtner, Peter Sixtl und Kurt Sebesta
März:        Margarete Kantuscher, Adolf Marte, Annemarie Marte-Moosbrugger, Gerhard Koska u. Gabriele Tamandl

Viele gehören schon seit 20 Jahren und mehr unserer Ordensgemeinschaft an.

Für die Treue und geleistete Arbeit bedanken wir uns bei:

Dieter Peter, Joachim Huber, Franz Krennmayer, Anneliese Marte-Moosbrugger, Adolf Marte, Norbert Auzinger, Wolfram Rosenberger und Barbara Lang.

Der Ordensrat wünscht Euch allen ein gesegnetes Osterfest.

Für den Ordensrat der Komturei Österreich-Alpenregion
OB Joachim Huber

Corona ist in aller Munde
drum gibt es keine Feierstunde
zum Osterfest,
nicht in der Kirche, nicht zu Hause,
auch die Freunde haben Pause.
Kein Osternest!
Jedoch die Hoffnung bleibt,
denn Pfingsten ist nicht weit.
Erlöst der "Heilige Geist" uns von den Plagen,
gerade weil wir seinen Namen tragen? 

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Frohe Weihnachten

Liebe Ordensdamen, liebe Ordensritter,
liebe Freunde unseres Ordens,

ich bin sicher, dass wir 2020 in dauernder Erinnerung behalten werden.
Wer hätte je gedacht, dass ein kleines Virus die ganze Welt aus den Angeln hebt.
Alle Bereiche des menschlichen Miteinander überall auf der Erde sind von der Corona-Pandemie betroffen.
Die Wirtschaft ist gebremst oder blockiert. Ebenso die Schulen und der ganze kulturelle Bereich. Ein Miteinander in vielen Vereinen und Institutionen ist nur eingeschränkt oder überhaupt nicht möglich. Die persönliche Kommunikation kann nur noch vereinzelt stattfinden.
 
Auch unsere groß angelegte Jahreshauptsoiree in Erfurt fiel der Pandemie zum Opfer. Dabei war alles schon fertig geplant: Begrüßungsabend im Augustinerkloster, Bischofsgottesdienst im Dom, Empfang in der Thüringer Staatskanzlei und großer öffentlicher Ball im historischen Kaisersaal. Unser Miteinander im Orden beschränkte sich in diesem Jahr auf kleinere Zusammenkünfte.
 
Erstmals seit Jahrzehnten werden die Advents- und Weihnachtsfeiertage sowie der Jahreswechsel in Erfurt sehr still sein. Kein Weihnachtsmarkt, keine Weihnachtsfeiern u.a.

Wie wird es 2021 weitergehen?
Wir dürfen Hoffnung haben, weil weltweit Impfstoffe gegen Corona entwickelt wurden. Auch in den internationalen Beziehungen scheint sich vieles zum Besseren zu entwickeln.

Im Mittelalter war die Adventszeit, Zeit des Fastens und der Buße (Umkehr). Sie sollte auf das Fest der Geburt Jesu Christi vorbereiten.Vielleicht können wir die Adventszeit 2020 nutzen, darüber nachzudenken, welche Werte für unser Leben wichtig sind. Auch was für uns im Orden wertvoll ist und auf was wir verzichten können, sollten wir bedenken.
Die Botschaft des Engels in der Weihnachtsgeschichte lautet: „Fürchtet euch nicht, sondern freut euch, denn euch ist heute der Retter geboren.“
Ich wünsche uns allen, dass jeder von uns diese Botschaft für sich ganz persönlich erfährt.
Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Start ins Neue Jahr.
 
Euer

Karl-Heinz Kindervater                                                         Erfurt im Dezember 2020
Großmeister
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Komturei USA als "Non Profit" anerkannt

                                Das Jahr 2020 aus Sicht der Komturei USA

Wie wahrscheinlich für alle von uns, war das Jahr 2020 nicht gerade das beste Jahr für unsere Komturei. Dabei fing alles mit einem Komtureitreffen im Februar so gut an. Wir konnten immerhin 7 unserer Mitglieder zusammenbringen. Man darf hier nicht vergessen, dass unsere Ordensritter und Ordensdamen aus vier verschiedenen Staaten der USA mit einer Anreisezeit von bis zu 10 Stunden kommen. Auf dem Treffen konnten wir viele Neuigkeiten vorstellen, aber auch gute Beschlüsse für die Zukunft unseres gemeinsamen Ordens treffen.

Wir haben nun endgültig den Status einer "Non Profit" Organisation per Urkunde bestätigt bekommen und können nun Spenden und Beiträge steuerlich absetzen. Aus rechtlichen Gründen mussten wir den Namen etwas verändern und heißen in den USA: Order of the Holy Spirit - Cordon Bleu Inc. Dazu mussten das "Board of Directors" und die "Officers" öffentlich vom Staat Texas bestellt werden.

Als humanitäre Projekte werden wir Auxilium Nigeria Education Fund Inc. und die Schüler der Conrad Hilton School of Hotel and Restaurant Management unterstützen.

Ordensbruder Joza Samir wurde als Vice - Komtur gewählt, der nun durch unsere Ordensregierung offiziell ernannt werden muss. Unter seiner Leitung arbeiten wir an einer eigenen US - Webseite.

Steve Dalhoff konnten wir als neues Mitglied aufnehmen. Als Steuerberater/Wirtschaftsprüfer hat er uns tatkräftig dabei unterstützt, den Status der "Non Profit" Organisation zu erhalten. Ihm wurde deshalb die Ehren Medaille in Silber verliehen.



Wir hoffen alle sehr, dass wir wieder reisen und alle gemeinsam bei einem Konvent zusammenkommen können.

Wolfgang Manz
      Komtur USA

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ERFURTER PARADIESBAUM

Das Israelischen Künstlerduo, Ruth Horam und Nihad Dabeet, haben speziell für Erfurt eine 7 m hohe Olivenbaumskulptur aus Stahl und Kupfer entwickelt, die am 20.09.2020 als PARADIESBAUM auf dem Petersberg Wurzeln geschlagen hat. Als  Sinnbild für Frieden, Hoffnung und Leben stehend, entfaltet der Paradiesbaum nun seine symbolträchtige Wirkung. Auch die von den Mitgliedern der Komturei Thüringen  als Spende erworbenen Olivenbaumblätter haben ihren Platz daran gefunden. Als Zeichen des humanitären und völkerverbindenden Charakters unseres Ritterordens und als Wertschätzung dieser künstlerischen Arbeit überreichte unser Großmeister, OB Karl-Heinz Kindervater, dem  anwesenden Künstler, Nihad Dabeet, unseren Ritterorden. Im Paradiesbaum findet der Gedanke von Menschlichkeit und friedlichem Dialog eine überzeugende, ästhetische und symbolkräftige sichtbare Realität.

OD Hannelore Moos
Komturin von Thüringen
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